Metall

M_Blicke

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:33 Uhr Geschrieben von: Administrator Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

» Blicke auf das Schmieden: Schmieden braucht das Feuer und den Hammer. Schmieden ist fließen, nichts liegt fest. Das Eisen schmilzt, jedes Atom ist in Bewegung. Nicht das Zusammensetzen von Metallstücken, nicht das Addieren ist Schmieden. Schmieden schafft neue Formen, indem es jedem Molekül des Metalls mit dem Hammer begegnet. Eine elementare Begegnung: Das negativ geladene Eisen wird durch das Schmieden positiv. «

 

M_Blicke

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:52 Uhr Geschrieben von: Administrator Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

» Feuerschweißen: Feuer macht die Grenzen weich, der Hammer hebt sie auf. Zwei, drei oder hundert eiserne Teile werden zu einem. Nahtlos wachsen sie zusammen. Sehen aus wie eins, verhalten sich wie eins, lassen sich gestalten wie eins. «

 

M_Damaszieren

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:54 Uhr Geschrieben von: Administrator Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

» Hartes und elastisches, dunkles und helles, Stahl und Eisen − das Damaszieren schafft Einheiten aus Widersprüchen. Als feine Platten geschichtet, als dünne Stäbe wie Kordeln umeinander gewunden und mit Feuer verschweißt. So wird aus zwei Metallen das Neue beim Schmieden geboren: Es verbindet die Eigenschaften des einen und des anderen und hat doch ganz eigene, die jedes alleine nicht hat. Im 9. Jahrhundert hohe Kunst in den Schmieden der Franken, vollendet zu nennen auf den Märkten des Stadt Damaskus: Festigkeit, Elastizität und Schönheit des Damaszenerstahls. «

   

M_FeuerEisen

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:57 Uhr Geschrieben von: Administrator Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

» Feuer und Eisen: Ihr Ursprung sind Materialien. Mit Feuer werden sie geschmolzen, weich und fließend lassen sie sich formen, um dann glänzend zu erstarren. Was ist ähnlicher in der Entstehung als Eisen und Glas. Zerbrechlich, spröde und durchsichtig klar das eine. Fest, federnd und massiv das andere. Glas und Eisen- was könnte sich verschiedener zeigen? Ihr Kontrast ist der Reiz. Das harte doch zarte Glas, das fast unsichtbar die Flamme trägt, wird gehalten vom federnden Metall. Sorte und Stärke des Eisens verwandelt das Schmieden in leichte, mäßige starke Spannung. Die Eigenschaften des Metalls werden Gestalt. «

 

M_Musik

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:58 Uhr Geschrieben von: Administrator Montag, den 07. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

» In den Schlägen der Schmiedehämmer liegen Melodie und Rhythmus. Die Sage erzählt von Pythagoras, der die Musik erfunden hat: „Wie durch göttliche Fügung kam er an einer Schmiede vorbei und hörte, dass die Hämmer, die das Eisen schlagen, paarweise Harmonien ergaben in Form der reinen Intervalle von Oktave, Quarte und Quinte.“ Ebenso der Rhythmus. Zwei kurze Vorschläge auf den Amboss, der lange Schlag auf das Eisen. So lassen die Schmiede Metren entstehen. Der Hammer singt. «

   

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